Reiseführer Lhasa
Lhasa ist die Hauptstadt des Autonomen Gebiets Tibet und liegt auf etwa 3650 Metern Höhe – sie wird auch „Stadt des Sonnenlichts“ genannt. Der majestätische Potala-Palast thront auf dem Roten Hügel, der Jokhang-Tempel und die Barkhor-Straße vereinen tiefen Glauben mit lebendigem Alltagsleben und bilden das Herz der tibetischen Kultur.
Von Lhasa aus kann man den Namtso-See, den Yamdrok-See, den Basum-See und Nyingchi besuchen und die heiligen Seen, Schneeberge und das „Jiangnan des Schneelandes“ erleben.
Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss
Potala-Palast – UNESCO-Weltkulturerbe und Höhepunkt tibetischer Architektur; Jokhang-Tempel und Barkhor-Straße – Zentrum des tibetischen Buddhismus und Kora-Weg; Norbulingka – Sommerpalastgarten der Dalai Lamas; Namtso-See – einer der höchstgelegenen großen Seen der Welt mit heiliger Kulisse; Yamdrok-See – ein heiliger See wie aus Jade; Sera-Kloster – berühmtes Kloster mit Debatten der Mönche; Basum-See – verborgener Juwelensee in Nyingchi.
Kulinarische Spezialitäten
Tibetische Nudeln, Süßtee, Buttertee, Yakfleisch, tibetischer Hotpot, Tsampa, Joghurt.
Beste Reisezeit
Mai–Oktober mit relativ mildem Klima ist die beste Zeit für eine Tibetreise; im Winter gibt es weniger Touristen und viel Sonne, aber niedrigere Temperaturen.
Verkehrshinweise
Der internationale Flughafen Gonggar verbindet viele Orte, die Qinghai-Tibet-Bahn ermöglicht die Anreise mit dem Zug; die Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen relativ nah beieinander und sind zu Fuß oder mit dem Fahrzeug erreichbar; für Namtso, Yamdrok und andere Ziele braucht man einen Mietwagen oder eine Gruppenreise.
Reiseempfehlung
Klassische Vier-Tage-Tour: Am ersten Tag nach der Ankunft ausruhen und akklimatisieren; am zweiten Tag Potala-Palast, Jokhang-Tempel und Barkhor-Straße; am dritten Tag zum Yamdrok-See; am vierten Tag zum Namtso-See, danach Erweiterung nach Nyingchi, Shigatse und weiteren Orten möglich.
Reisetipps
Vor der Tibetreise ausreichend ausruhen und körperliche Anstrengung vermeiden, nach der Ankunft das Tempo verlangsamen und sich akklimatisieren; der Potala-Palast erfordert eine Vorabreservierung; die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind groß – warme Kleidung und Sonnenschutz mitnehmen.
Geheimtipps
Frühmorgens mit den Pilgern eine Runde um die Barkhor-Straße gehen und den Glauben im Alltag erleben; im Guangming-Kangqiong-Süßteehaus eine Kanne Süßtee und eine Schale tibetische Nudeln genießen; im Sera-Kloster den Mönchsdebatten zusehen; abends auf den Chakpori-Hügel steigen und beobachten, wie der Potala-Palast im Sonnenuntergang golden erstrahlt.
Tagesausflüge in die Umgebung
Yamdrok-See – ein heiliger See wie aus Jade, als Tagesausflug; Namtso-See – einer der höchstgelegenen großen Seen der Welt; Ganden-Kloster – Stammkloster der Gelug-Schule mit Wolkenmeer auf dem Gipfel; Nyingchi – das „Jiangnan des Schneelandes“ (Erweiterung um zwei Tage möglich).